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Probenwochenende

Probenwochenende

Im schönen St. Lorenzen ob Eibiswald - man könnte auch behaupten der letzte Stützpunkt vor Slowenien - durften wir, die besten und schönsten SchauspielerInnen von Feldkirchen ein Wochenende der besonderen Art verbringen. Durchs Programm führte natürlich der allerbeste Regisseur: Sebastian.

Nachdem uns Konzentrationsübungen von anderen Trainingseinheiten bereits bekannt waren, nutzten wir die Gelegenheit unsere Leistungen diesbezüglich zu steigern. Die Frequenz beim Ballspiel "Werfen-werfen-tschüss" stieg, wenn man gewisse "Treffer auf die Stirn" außer Acht ließ (vielleicht waren dem einen oder anderem die Nächte doch zu lang...).

C. Marivaux's Sprache in "Der Streit" muss man nicht zu 100% übernehmen - man kann, wie wir nun wissen, den Text modifizieren. Was man nicht kann, ist den Text abzuändern ohne dabei haufenweise Spaß zu haben. Allerdings machen zu lange Überarbeitungszeiten etwas verrückt und der Sauerstoffbedarf steigt. Aber Sätze wie "Mein Lieben ist mein Leben" kann man nicht einfach so verkraften.

Es war samstags, als nach einem kurzem Kontrollbesuch von Erich uns unsere Zweifel, dass das Stück in einem Chaos endet, endgültig verschwanden. Wir starteten durch: Der erste Durchlauf unserer "West-Zeit-Story"! Zugegebenermaßen noch mit offenem Ende... Es war tragisch, es war spannend und vor allem witzig. Unsere Zuschauer (die sich sonst grandios für unser leibliches Wohlbefinden sorgten - Danke!) fanden es auf jeden Fall amüsant.

Als Schauspieler ist es durchaus wichtig, seine Hemmungen loszuwerden. Also trainierten wir auch in diese Richtung. Roman und Fabiola übten es in tänzerischer Form bis vier Uhr früh. "Edi" (vormals Peter F.) war natürlich auch dabei - wobei es nie sicher war, WO er dabei war - Isabella sorgte aber dafür, dass er seine Rolle nicht zu sehr in die Realität umsetzte... Unsere Eva, das jüngste Mitglied, zeigte Qualitäten, wovor ältere den Hut ziehen müssen. Das Gebrüderpaar Gosch begeisterte die Menge mit erstaunlichen Einlagen bei der abendlichen Ausflipp-Party. Bei diesen Anblicken wurde sogar der Carmen nach einer nächtlichen Zitterparty wieder warm. Auch Lisa, unsere Fremde aus dem Norden (Stübing) fühlte sich sichtlich wohl - kein Wunder, Hannes versteht es nämlich vorzüglich, die Runde auf Trapp zu halten. Kathie und Sophie versuchten unsere Gehirne von unnötigen Erfahrungen zu säubern - alles natürlich unter der Aufsicht unserer Chefs: Peter und Sebastian.

Sonntags, nach einer Massageeinheit, starteten wir noch eine kurze Improvisation mit dem Ergebnis: der Cowboy und der Nachbar sind kein gutes Team.

Die Zeit blieb nicht stehen und wir mussten uns wieder trennen - es war ein trauriger Moment - immerhin haben wir uns so gern wie der Apfel den Kern!

Und werfen, werfen, tschüss.

Wer sich fragt, wie das alles kam und - vor allem - wo das hinführt, sollte die Aufführungen auf keinen Fall verpassen!