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Vorwort

Vorwort

krautwaschl

Immer wieder löst das Leiden und Sterben Jesu Unverständnis, Verärgerung oder auch Betroffenheit aus. Tiefe menschliche Erfahrungen von Macht und Ohnmacht, Tod und Trauer und die Frage nach dem Sinn des Lebens und des Leides werden dabei in uns angesprochen.Die szenische Darstellung des Lebens und der Passion Jesu ermöglicht eine Annäherung an diese bedeutenden Fragen des Menschseins. Auf einzigartige Weise öffnet das Passionsspiel den Blick auf Jesus, der Gottes leidenschaftliche Hingabe in der Welt sichtbar macht. Im Leiden Jesu zeigt Gott als Mensch den Menschen seine Gegenwart und Nächstenliebe. Gerade jenen, die ausgestoßen oder benachteiligt sind, will er – auch heute – nahe kommen. Das Passionsspiel vermittelt die erlösende Botschaft von der Auferstehung Jesu und den Sinn für das Verständnis wichtiger Lebens- und Glaubensfragen. Nicht nur das Scheitern, auch das bedingungslose Beistehen in den dunkelsten Stunden des Lebens werden ins Spiel gebracht.

(Foto:Christian Jungwirt)

Von den ersten Zeuginnen und Zeugen bis in die Gegenwart stellen sich Menschen in der Nachfolge Christi dieser Herausforderung: Mitgehen und Dasein für Menschen, die in Bedrängnis sind. Die zahlreichen Mitwirkenden der Feldkirchner Passionsspiele lassen sich von den vielen Facetten menschlicher Erfahrungen berühren. Sie ermöglichen dadurch auch den Zuschauerinnen und Zuschauern die Berührung mit der Passion, mit Gott und letztlich mit der von IHM ausgehenden Kraftim Einsatz für andere. Ihnen gilt besonderer Dank und Gottes Segen!

Dr.Wilhelm Krautwaschl
Diözesanbischof Graz-Seckau